Es gibt kein schlechtes Wetter…

Seit ein paar Wochen haben mich die Berge in ihren Bann gezogen. Mit Bounty muss ich sowieso viel raus gehen und so kann ich gleich beides verbinden. Bounty kommt nämlich einfach mit und ist dann auch gleich ordentlich ausgepowert.

Eigentlich bin ich ein absoluter Schönwettermensch. Ich liebe es, im Sommer draußen zu sein. Winter und schlechtes Wetter gehörten bis jetzt nicht zu meinen Vorlieben. Aber man kann sich ja warm anziehen. Also bin ich zu Sport Scheck, um mich mit ein paar Outdoorkleidungsstücken einzudecken.

Dass es überhaupt nicht so einfach ist, sich funktionell richtig anzuziehen, weiß ich spätestens seit dem ersten Aufstieg. Die einzelnen Materialien der Funktionskleidung müssen nämlich auch miteinander harmonieren. Wusste ich bis jetzt so nicht.

Grundsätzlich leitet Funktionskleidung die Nässe nach außen, an die Umgebung ab. Wird das System jedoch von einem unpassenden Material unterbrochen, bleibt die Nässe am Körper.

 

Schicht 1: Unterwäsche

Schon bei der ersten Lage kann man viele Fehler machen. Die Unterwäsche muss nah am Körper liegen, um so die Nässe abzutransportieren. Absolut ungeeignet sind Baumwollshirts/-leggins und Merinohemdchen. Denn gerade Wolle hat die Eigenschaft, Feuchtigkeit zu speichern. Am besten eignet sich eine eng anliegende Schicht aus Polyesterfasern.

 

Schicht 2: Wärmerückhalt

Die zweite Schicht dient der Isolation und kann durchaus auch aus mehreren Lagen bestehen. Zum Beispiel aus mehreren Fleecelagen. Baumwollsweater sind hier, genauso wie Merinohemden nicht geeignet. Allerdings ist diese Schicht noch Wind und Wasser durchlässig.

 

Schicht 3: Wetterschutz

Die dritte Schicht sorgt für eine angenehme Tour bei jedem Wetter. In den letzten Jahren haben sich die Hersteller hier übertroffen. Schon längst gibt es absolut wasserdichte Jacken, die auch ein entsprechendes Maß an Wasserdampfdurchgang besitzen. Mittlerweile habe die atmungsaktiven Membranen auch ein angenehmes Gewicht und sind längst nicht mehr so steif wie früher. Die Wetterschicht kommt natürlich nur zum Einsatz, um sich vor Wind und Regen zu schützen. Bei passendem Wetter kann der Wetterschutz natürlich auch im Rucksack bleiben. Ihr sollt ja keinen Hitzestau bekommen.

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