Diese einfachen 5 Dinge, mussten wir als digitale Nomaden erst lernen

Eine Homebase ist wichtig

Homebase digitale Nomaden

Jeden Tag neue Orte sehen. Ständig auf Achse sein. Ehrlich gesagt mussten wir schnell feststellen, wie gut es uns tut, einen gewissen Rhythmus zu haben. Sich irgendwo einrichten. Wissen, wie die Dinge an einem Ort funktionieren und wo alles zu finden ist. Wir kamen also zu dem Entschluss, dass wir in Zukunft länger an Orten bleiben wollen, um effektiv zu arbeiten und unsere Projekte voranzubringen. Klar funktioniert es auch irgendwie, wenn wir ständig auf Tour sind. Aber wir haben gerne das Gefühl, dass abends irgendwo eine Homebase auf uns wartet. Sei es nur ein sicherer Stellplatz, den wir schon kennen. Unter Homebase verstehen wir durchaus auch Orte, an denen wir nur mal 4 oder 5 Nächte sind. Es muss für uns keine Wohnung irgendwo in der Ferne sein, für die wir unnötig viel Miete bezahlen.

Sightseeing Touren nur an freien Tagen

Zu Beginn unserer Tour haben wir uns schwer getan, unseren Rhythmus zu finden. Wir arbeiten nicht an denselben Tagen für unsere Jobs als Festangestellte und somit waren anfangs auch die Interessen tagsüber verschieden. Wer nicht arbeiten musste, wollte natürlich noch kurz hier was sehen und dort diese Wanderung machen usw. Nach zwei Wochen haben wir gesagt, dass das so nicht funktioniert. Unter der Woche steht seitdem einfach arbeiten im Vordergrund. Klar schauen wir uns abends noch mal etwas an oder laufen durch den Ort, an dem wir gerade sind. Aber große Touren werden einfach auf das Wochenende verlegt. Dieser Punkt geht eigentlich ganz gut einher mit unserem Gefühl, dass eine Homebase wichtig ist.

Ein Standortwechsel braucht Zeit

Wir haben ja immer Internet, deshalb können wir auch von überall aus arbeiten. So dachten wir uns das zumindest. Tja, so läuft es in der Realität leider nicht. Denn alle mobilen WLAN Router laufen über das mobile Datennetz. Das bedeutet, sie können noch so gut funktionieren, wenn du in einem Funkloch stehst, gibts einfach keinen Empfang. Ganz egal, wie teuer oder günstig dein Router war. Deshalb versuchen wir unseren Standort nur an freien Tagen zu wechseln. Selbst wenn das Internet funktioniert, haben wir ja in unserem Van immer noch keinen Strom für den Laptop. Also müssen wir erst mal eine Steckdose finden usw. Unsere Erfahrung hat einfach gezeigt, dass wir entspannter reisen, wenn wir uns für einen neuen Ort Zeit nehmen und alles in Ruhe erkunden können.

Klima einkalkulieren

Hund digitale Nomaden

Wir hatten schon Tage, da war es selbst im Schatten des Busses einfach zu heiß. Noch dazu haben wir unsere Hundedame Bounty dabei. Wir tragen also auch die Verantwortung, dass wir sie bestmöglich aus der Hitze schaffen. Und so gab es einfach Tage, da war es unmöglich, am Bus, geschweige denn im Bus zu sitzen. Also mussten wir unsere Arbeitszeiten anpassen. Morgens früher aufstehen und abends länger arbeiten. Dafür waren wir mittags schwimmen und hatten irgendwo einen Schattenplatz am See. An sich war die Hitze kein großes Problem. Aber gut zu wissen für die Planung von Calls und Terminen.

Grundversorgung für digitale Nomaden gewährleisten

Unser größtes Problem ist nach wie vor immer noch der Strom. Am besten gefällt es uns, mit dem Bus in total abgelegenen Gegenden zu stehen. Meistens finden wir diese Stellplätze über Park4Night. Unglaublich war unsere Nacht mitten in den Bergen. Eine absolut atemberaubende Atmosphäre lag in der Luft. Gekrönt wurde der Ausflug von einer Sonnenaufgangstour am Morgen. Leider können wir den touristischen Gegenden immer nur bedingt entfliehen. Denn unser Bus hat keine zweite Batterie und wir sind nur in der Lage, Handys unterwegs zu laden. Sobald die Laptop-Akkus leer sind, müssen wir wieder raus aus der Natur. Manchmal ist das richtig schade. Also wenn du dir einen Bus zulegen solltest, achte unbedingt auf eine zweite Batterie zum Laden deiner Geräte.

Hier erzählen wir dir außerdem was wir sonst noch auf unserer Tour dabei haben.

Wir schreiben, dass, weil wir dir Mut machen wollen, da Experiment selbst zu wagen. So kannst du vielleicht gleich ein paar Anfängerfehler vermeiden. Wir würden immer wieder losziehen und wissen jetzt schon, dass wir nicht zum letzten Mal als digitale Nomaden unterwegs sein werden.

Schreib uns gerne eine Nachricht, wenn du Fragen oder sogar Tipps hast.

English version

A homebase is important for us

Homebase digitale Nomaden

See new places every day. Being constantly on the move. To be honest, we quickly realized how good it feels to have a certain rhythm. To settle down somewhere. Knowing how things work in a place and where everything is to be found. So we came to the conclusion that in the future we would like to stay in places for longer in order to work effectively and to advance our projects. Of course it also works somehow when we are constantly on tour. But we like to have the feeling that in the evening somewhere a home base is waiting for us. Be it just a safe place to park, which we already know. By homebase we also understand places where we are only 4 or 5 nights. It doesn’t have to be an apartment somewhere far away for which we pay an unnecessary amount of rent.

Sightseeing tours only on free days

At the beginning of our tour we had a hard time finding our rhythm. We don’t work on the same days for our jobs as permanent employees and so in the beginning our interests were different during the day. Those who didn’t have to work, of course wanted to see something here and do this hike there etc. After two weeks we said that it doesn’t work that way. Since then, working during the week is the main focus. Of course we look at something in the evening or walk through the place where we are now. But big tours are simply moved to the weekend. This point goes along quite well with our feeling that a home base is important.

A change of location takes time

We always have Internet, so we can work from anywhere. At least that’s what we thought. Well, unfortunately it does not work like that in reality. Because all mobile WLAN routers run over the mobile data network. That means that no matter how well they work, if you are in a dead zone, there is simply no reception. No matter how expensive or cheap your router was. That’s why we only try to change our location on days off. Even if the internet works, we still don’t have power for the laptop in our van. So we first have to find a power outlet and so on. Our experience has simply shown that we travel more relaxed if we take the time to find a new location and explore everything at our leisure.

Calculate the climate

Hund digitale Nomaden

We already had days when it was simply too hot even in the shadow of the bus. On top of that we have our dog lady Bounty with us. So we also have the responsibility to get her out of the heat in the best possible way. And so there were simply days when it was impossible to sit at the bus, let alone in the bus. So we had to adjust our working hours. Getting up earlier in the morning and working longer in the evening. Instead we went swimming at noon and had a shady spot somewhere on the lake. In itself the heat was no big problem. But good to know for planning calls and appointments.

Ensuring basic supply

Our biggest problem is still electricity. We like it best to stand in totally remote areas by bus. Unbelievable was our night in the middle of the mountains. An absolutely breathtaking atmosphere was in the air. The trip was crowned by a sunrise tour in the morning. Unfortunately we can only escape the touristic areas to a limited extent. Because our bus does not have a second battery and we are only able to charge cell phones on the way. As soon as the laptop batteries are empty, we have to leave nature again. Sometimes this is a real pity. So if you buy a bus, make sure you have a second battery to charge your devices.

We write that because we want to encourage you to do the experiment yourself. So you might be able to avoid a few beginner’s mistakes right away. We would go on and on and already know that this is not the last time we will be on the road as digital nomads.

Feel free to write us a message if you have any questions or even tips.