#MunichSunday – Schloss Nymphenburg

Sonntagsspaziergang rund um das Schloss Nymphenburg

Schloss Nymphenburg

Diesen Sonntag geht es nach Neuhausen-Nymphenburg. Hier im Nordwesten Münchens liegt, inmitten eines eher ruhigeren Stadtteil, das Schloss Nymphenburg. Das ist allerdings nicht das einzig Sehenswerte in dieser Ecke Münchens. Gleich neben dem Schloss lädt das Gebiet entlang des Nymphenburger Kanals mit seinen Prachtbauten und edlen Villen zu langen Sonntagsspaziergängen und Jogginrunden ein.

Für uns dreht sich heute allerdings alles rund ums Schloss und den angrenzenden Schlosspark. Nicht einfach nur ein Fleckchen Grün sonder ein wildromantischer Park mit vielen verwinkelten Wegen, versteckten Burgen und schönen Ecken zum Verweilen.

Die Tour:

Unser Ausflug startet an der Tramstation „Schloss Nymphenburg“ (Tram 17). Von dort aus kann man den Weg zum Schloss überhaupt nicht verpassen. Obwohl das Schloss täglich gut besucht ist, gilt es in München doch als nicht überlaufene Sehenswürdigkeit. Das liegt wohl auch daran, dass sich die Menschenmassen gut auf der gesamten Parkanlage verteilen.

Wer das Schloss Nymphenburg besichtigen möchte, findet hier Eintrittspreise und Öffnungszeiten. Wer die Burgen und Bauten im Schlosspark auch von Innen sehen möchte, kümmert sich im Schloss am Besten gleich um ein Kombiticket.

Viel beeindruckender als das Schloss selbst, ist übrigens das Gelände herum. Das ist der Grund, warum unsere Tour mit dem Schlossbesuch noch nicht endet. Es geht also weiter in den Schlosspark. Die erste Station im Park ist die Amalienburg. Kurfürst Karl Albrecht lies diesen Prachtbau für seine Gemahlin Maria Amalia errichten. Bis heute gilt das Schlösschen als eines der prachtvollsten Bauten des europäischen Rokoko.

Von dort aus ziehen wir weiter zur Badenburg, den Badegemächern Kurfürst Max Emanuels. Dessen Badewanne erstreckt sich allerdings eher über die Größe eines sehr prachtvollen Swimmingpools. Denn das Gebäude gilt als erstes beheiztes Hallenbad der Neuzeit.

Auf dem Rückweg zum Schloss nutzen wir die Gelegenheit noch einen kurzen Abstecher zur Pagodenburg zu machen. In der Nähe des kleinen, fremdländisch wirkenden Schlösschens lag früher eine Mailbahn (ähnlich Golf) und diente so den hohen Herren als Ort zum Ausruhen nach dem Spiel.

So viel Geschichte und Sightseeing braucht natürlich am Ende auch eine Belohnung. Perfekt dafür: das Schlosscafé im Palmenhaus. Im Sommer sitzt ihr auf der Terrasse gleich neben dem Schloss. Im Winter macht ihr es euch drinnen gemütlich und stellt euch vor, wie das alte Gewächshaus wohl einmal bewachsen war.

Schlosscafe Palmenhaus

 

Im Sommer:

Es gibt im Sommer nichts Schöneres als in einem der Biergärten zu sitzen und die Seele baumeln zu lassen. Zum Glück liegt der Hirschgarten direkt in der Nähe. Schon die Wittelsbacher feierten hier früher ihre familiären und gesellschaftlichen Anlässe. Wer mit der Tram unterwegs ist, steigt am Rückweg einfach am Steubenplatz aus und läuft ca. 300m durch den Hirschgarten zu Biergarten „Königlicher Hirschgarten“.

Im Winter:

Wenn es im Winter lange genug kalt ist, friert irgendwann der Nymphenburger Schlosskanal zu. Der perfekte Ort für Wintersportfans. Auf der Eisfläche trifft sich jung und alt zum Eishockeyduell oder einfach nur zu einer gemütlichen Schlittschuhrunde bei Glühwein und Punsch.

 

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