Diese Antworten musst du kennen, um mit deinem Business digital durchzustarten!

Dieser Beitrag richtet sich größtenteils an alle Unternehmer, die jetzt in der Krise ihre Produkte und Dienstleistungen plötzlichauf digitalem Weg anbieten müssen oder wollen.

Aber auch wenn du noch kein laufendes Geschäft hast und erwägst, dir ein Online-Business aufzubauen, bist du hier genau richtig. Und auch wenn du nicht gezwungen bist, dich digital zu vergrößern, finde ich ist es in der heutigen Welt immer eine Überlegung wert dein Business zu digitalisieren.

Wo fange ich am Besten an?

Jetzt ist also die Entscheidung gefallen, dass du ab sofort dein Produkt oder Dienstleistung online anbietest. Die meisten Menschen rennen an dieser Stelle los und erstellen sich ohne Plan einfach sämtliche Social Media Kanäle, geben Geld für gesponserte Anzeigen aus usw.

Mit Sicherheit wird Social Media ein großer Teil deines Marketing-Plans werden. Aber wenn du ein paar Überlegungen vorher anstellst, wirst du viel fokussierter an die Sache ran gehen. Du sparst jede Menge Geld. Und vor allem ist es auch deine Arbeitszeit, die du nicht verschwendest. Denn die ist echtes Geld wert. Das solltest du nie vergessen.

Also nimm dir die Zeit, überlege dir vorher ein paar Dinge und freue dich hinterher über den Erfolg

Beantworte diese 3 Fragen und du bist ein ganzes Stück näher am Erfolg.

Checkliste
Im Grunde gibt es ganz am Anfang drei Fragen, die du dir beantworten musst.
 
  • Frage 1: Wer ist meine Zielgruppe?
  • Frage 2: Wie erreiche ich weiterhin meine bestehenden Kunden?
  • Frage 3: Wie schaffe ich es digital Neukunden zu generieren?

Frage 1: Wer ist deine Zielgruppe?

Zielgruppe

Bestimmt ist es keine neue Erkenntnis für dich, dass du dein Zielgruppe kennen musst. Aber ich sage dir, dass eine einfache Sortierung nach Alter, Geschlecht und Einkommen heute nicht mehr ausreicht. Zumindest nicht, wenn du deiner Zielgruppe passende Inhalte liefern willst. Und als erfolgreicher Online-Marketer willst du das natürlich. Aber das weißt du ja, denn sonst wärst du nicht hier.

Viel mehr musst du deine Buyer Personas kennen. Also fiktive Personen, oder auch Idealkunden-Profile, die du dir erstellst. Diese Profile helfen dir deine gesamte Unternehmenskommunikation und all deine Marketingmaßnahmen ganz zielgerichtet aufzusetzen.

Wenn du ganz am Anfang deines Business stehst, sind das erstmal nur Annahmen und erste Erfahrungswerte. Mit der Zeit wird das Profil dann immer klarer.

Mein Tipp, wenn du noch ganz am Anfang stehst: fange erst einmal klein an und starte mit ein oder zwei Personas. Du wirst sie im Laufe der Zeit sowieso immer wieder anpassen und schärfen.

Mit Sicherheit frägst du dich jetzt, wie du deine ganz persönlichen Buyer Personas erstellen kannst. Ich habe dir hier eine kostenlose Vorlage vorbereitet, die du ganz unverbindlich nutzen kannst. Du findest darin auch schon ein Beispiel an dem du dich orientieren kannst.

Es gibt tatsächlich noch einen weiteren Punkt, warum du deine Zielgruppe so genau kennen solltest. Dieses Wissen erspart dir nämlich ganz viel Arbeit. Denn mit den Buyer Personas erlangst du auch Wissen darüber, auf welchen Plattformen deine Zielgruppe unterwegs ist.

In einer Situation wie jetzt mit Corona, ist es essentiell wichtig, dass du so schnell es nur irgendwie möglich ist, dein Business auf digital umstellst. Ob du da plötzlich 4 Plattformen plus E-Mail usw. bespielen musst oder eben nur einen Teil davon, spielt eine große Rolle. Es wäre doch schade, wenn du jetzt solche Fehler machst. Also mach dir Gedanken über deine Zielgruppe, setzte deine ersten Buyer Personas auf. Du wirst es dir am Ende selbst danken.

Frage 2: Wie erreichst du weiterhin deine Bestandskunden?

Podcast

Wenn du bereits jetzt deine Zielgruppe kennst und Buyer Personas erstellt hast, kennst du die Antwort. Denn du hast dir in der Vorlage, die ich dir zur Verfügung gestellt habe die wichtigsten Kommunikationsmittel deiner Zielgruppe notiert.

Es ist sehr wohl ein Unterschied wenn du ansprichst. Denn während du zum Beispiel eine B2B-Zielgruppe sehr gut über LinkedIn erreichst. Findest du eine B2C-Zielgruppe, je nachdem was du anbietest, vielleicht auf Instagram.

Wo du deine Zielgruppe findest, musst du dir selbst beantworten. Aber ich kann dir jetzt schon sagen, dass es eines von 3 Formaten sein wird, da du verwenden musst:

  • Text: Blogartikel, Newsletter, E-Mail, Whatsapp, etc.
  • Audio: Podcast
  • Video: Video-Calls, Webcast, Webinar, YouTube, IG-TV von Instagram, Facebook Videos, etc.

Also überlege dir, mit was du deine Zielgruppe am Wahrscheinlichsten abholen kannst.

Frage 3: Wie schaffst du es online Neukunden zu generieren?

Neukunden finden

Vielleicht hast du ja schon mal von einem Funnel gehört. Also einem Trichter, über den du Interessenten durchführst. In diesem Trichter gibt es verschiedene Ebenen. Und ganz unten kommen genau die Personen raus, die dann auch Geld bei dir ausgeben. Über das Thema digitale und skalierbare Neukunden-Aquise kann man seitenlange Texte verfassen. Deshalb wird es dazu nochmal einen eigenen Artikel geben.

Aber ich will dir hier schon mal mitgeben, dass du bitte, bitte, nicht mit deinem Produkt in die Haustüre fällst. Fang erstmal an, online Reichweite aufzubauen. Vielleicht hast du ein Produkt kostenlos zu vergeben. Dafür bekommst du dann wiederum Kontaktdaten. Vielleicht erstellst du eine Facebook-Gruppe in der du Fragen deiner Community beantwortest. Fange also erst einmal an, deine Community aufzubauen.

Und ein Tipp von mir, über den du gerne mal nachdenken kannst. Der Kunde will sowieso nie dein Produkt kaufen. Sondern er kauft die Lösung, die du ihm mit deinem Produkt verkaufst.

Ein Beispiel:

Wer zum Friseur geht, lässt sich die Haare nicht schneiden, weil du so toll Haare schneiden kannst, sondern weil er danach besser aussehen will. Also ist deine Lösung für ihn, dass er nach deinem Besuch besser aussieht, mehr Anerkennung bekommt usw.

Ein weiteres Beispiel:

Du hast ein Coaching als Dienstleistung zu vergeben. Dein Kunde kauft bei dir nicht, weil er unbedingt dein Coaching haben will. Sondern weil er sich etwas von deinem Coaching erhofft. Mehr Umsatz, einen einfacheren Alltag. Er hofft, dass du mit deiner Dienstleistung etwas für ihn löst.

Damit du aber überhaupt in die Position kommst, ihm deine Lösung anbieten zu können, musst du beweisen, dass du es weißt, wovon du sprichst. Dein potenzieller Kunde will erst einmal wissen, ob er dir vertrauen kann. Beim ersten Date wird schließlich auch nicht gleich geheiratet.

Also gib deiner Zielgruppe erst einmal etwas von dir – nämliche dein Wissen. In Form von Blogbeiträgen, von kostenlosen Produkten, Videos mit Anleitungen, Checklisten, etc. Ganz egal was, solange es Mehrwert schafft. Es geht darum, dass du deiner Zielgruppe zeigst, dass du ihr Problem (von dem sie vielleicht noch gar nichts wissen) lösen kannst.

Am Ende noch ein ganz persönlicher Tipp von mir. Fang einfach mal an. Du wirst mit der Zeit sowieso an ein paar Schrauben drehen und nochmal neue Ansätze finden. Aber wenn du nur hier sitzt und alles versuchst auf Papier zu bringen, wirst du noch in 5 Jahren da sitzen und dir eine Strategie überlegen. Also traue dich.

An dieser Stelle will ich dir auch noch einmal sagen, dass du mir sehr gerne auch deine Fragen zuschicken kannst. Ich freue mich von dir zu hören. Und natürlich freue ich mich auch, wenn du beim nächsten Thema wieder dabei bist.