Unsere Hoteltipps für Südafrika

Unsere Hoteltipps für Südafrika

Unsere Reiseroute haben wir dir ja schon in diesem Artikel vorgestellt. Jetzt wollen wir dir die Hotelsuche noch ein wenig erleichtern. Gleich vorne weg: In diesem Urlaub gab es kein einziges Hotel, dass uns enttäuscht hat. Aber fünf Hotels sind eben ganz besonders hervorgestochen. Die wollen wir dir heute vorstellen.

Albergo for Backpackers - Plettenberg Bay

Ursprünglich war das Albergo for Backpackers für uns nur eine Notlösung. Denn Plettenberg Bay und Knysna ist das Urlaubsgebiet der Südafrikaner und dementsprechend teuer. Wir waren einfach nicht bereit, viel Geld für ein Hotel auszugeben, dass uns nicht wirklich gut gefällt. Zugegeben, wir waren etwas spät mit Buchen dran. Also viel die Wahl auf ein Hostel. Eine Wahl, die uns absolut überrascht hat. Für uns war das Alberbo for Backpackers das Hotel, an dem wir uns am meisten Zuhause gefüllt haben. Wer lieber bedient werden möchte, bleibt der Unterkunft lieber fern. Falls du Hostelleben magst, wirst du dich hier wohlfühlen. Alles war super sauber. Der riesige Außenbereich mit Hängematten und Feuerstelle wird dich beeindrucken. Und bitte wie geil ist es, wenn beim Frühstück die Pflaumen direkt vom Baum auf deinen Teller fallen?!

Camp Figtree - Addo

Eigentlich haben wir keine Worte für diese Lodge. Es war unbeschreiblich schön und wenn Südafrika nicht so viel zu sehen hätte (und unser Reisebudget um einiges höher gewesen wäre ;-)), würden wir immer noch auf der Veranda unseres Zeltes sitzen und den Ausblick genießen.

Insgesamt waren wir hier zwei Nächte. Nacht 1 haben wir in einem Bungalow verbracht und Nacht zwei in einem Zelt. Allerdings kam beides fast an die Größe unserer Wohnung ran. Wir wollten permanent die Zeit anhalten, damit diese unvergesslichen Tage nicht vorbei gehen. Es hat einfach alles gestimmt. Unterkunft, Service und Essen und Wein. Letzteres war im Übrigen sehr bezahlbar. Damit hätten wir bei dem Niveau der Lodge absolut nicht gerechnet.

Wir waren uns von Beginn an einig, dass wir einmal in einer Lodge übernachten wollen. Sicherlich wirst du bei deiner Planung festgestellt haben, dass es in Südafrika völlig normal ist, für eine Nacht in einer Lodge auch mal 400€ auszugeben. Ja genau, so haben wir am Anfang auch geschaut. Also haben wir uns auf die Suche nach einer bezahlbaren Alternative gemacht. Und wurden mit dem Camp Figtree auch fündig. Vor lauter Unsicherheit über den günstigen Preis (im Vergleich zu anderen Lodges) hätten wir fast noch einmal umgebucht und viel Geld in die Hand genommen. Macht das nicht! Wir haben mehrere Safaris gemacht und dabei zum Teil Lodges gesehen, die viel teurer waren aber nicht ansatzweise an das Camp Figtree rankamen. Falls ihr die Wahl habt, bucht lieber ein Zelt. Nicht weil es so viel besser ist, sonder weil man diese Gelegenheit auf so ein Zelt so schnell wahrscheinlich nicht wieder hat.

Santos Express - Mossel Bay

Tja Mossel Bay. Zum Ort gibt es nicht besonders viel zu sagen. Aber es gibt ein besonderes Hotel dort. Nämlich den Santos Express. Ein alter, feststehender Zug, direkt am Strand. Ich hätte nicht gedacht, dass ich hier die Nacht haben werde, in der ich am erholtesten aufwache. Aber so war es. Und wann wacht man schon mal in einem Zug direkt am Strand auf.

Wenn es dir nichts ausmacht für eine Nacht dein Bad und Toilette mit anderen Gästen zu teilen, bist du hier genau richtig. Und mit umgerechnet ca. 20 € ist die Nacht auf alle Fälle bezahlbar.

Ann de Oever Gueshouse - Swellendam

Alex feiert dieses Hotel bis heute für sein glamouröses Bad im Schrank. Mir dagegen hat die unglaublich weitläufige und toll angelegte Außenanlage im Aan de Oever Guesthouse ganz besonders gut gefallen. Ach ja und da wäre noch das Frühstück. Ich glaube, wir haben uns an French Toast regelrecht überfressen.

Ansonsten war es sehr sauber und einfach nur eine Oase, um einen Tag lang zu entspannen.

The Grey Hotel - Kaptstadt

Das The Grey Hotel in Kapstadt war das Hotel, in dem wir am längsten waren. Nach unserem Roadtrip über die Garden Route haben wir hier insgesamt 5 Nächte verbracht und Weihnachten gefeiert.

Schon an Tag eins sind wir in die wildeste Party des Urlaubes geraten. Denn auf der Dachterrasse mit Pool und Table-Mountain-View (wie die Kapstädter so schön sagen) wird gerne mal gefeiert. Warum auch nicht bei so tollem Ambiente. Für uns als Münchner waren die Preise mehr als in Ordnung. Allerdings hatten wir schon den Eindruck, dass sich hier vor allem Einheimische mit dem nötigen Kleingeld treffen.

Das Hotel selbst war recht stilvoll eingerichtet und hat uns ein wenig an ein Riad erinnert. Wer auf riesige Hotelzimmer steht, ist hier vielleicht nicht ganz richtig. Sauber und angenehm zu Wohnen war es hier aber auf alle Fälle.

Ach ja, die Lage wäre ja noch zu erwähnen. Denn du bist hier direkter Nachbar zu den Bewohnern der buntern Häuschen von Bo Kaap.